Edgar
08.11.16

Zirkuszelt in Asuncion

Heute ist bummeln in Asuncion angesagt. Einmal im Weihnachtsstress ohne Stress in Asuncion unterwegs sein. Normalerweise hetzt man in Asuncion von einem Ort zum anderen so dass man möglichst alles erledigen kann.
Heute ist nichts angesagt ausser dass wir uns Zeit nehmen. Na ja ein Termin haben wir uns dann doch aufgehalst. Dieser dauerte aber nicht lange und danach war Bummeln angesagt.

Weihnachtszauber in Paraguay ist ein wenig anders. Bunt und blinken soll der Schmuck. Christbäume gibt es nur aus Platik. Früchtekörbe gibt es zwar aber idealer ist eine Kühltruhe voll mit Lebensmitteln, Preis 650'000 Guarani, ein kleines Vermögen. Schliesslich ist bald Sommer mit bis zu 40 Grad.

Beim rumfahren habe ich ein spezielles Restaurant gesehen. Dies steuer ich jetzt an da wir Hunger haben. Direkt neben dem Einrichtungshaus FORTUNATA an der "Gral José de San Martín, Asunción" ist dieses einmalige Restaurant. Es heisst "Para Cuándo la Vida Brasserie". Dies bedeutet in etwa "für wen, das Leben"

Wir sind etwas früh denn die Küche für die Abendkarte gilt hier erst ab 20:00 Uhr. Nachgefragt ob es denn doch möglich sei, es ist ja schon halb Acht, meinte der Koch nach Rücksprache. Si claro.

Wir bestellte aus der grossen Karte eine Bruscetta Platte mit drei Variationen für 2 Personen.

Die waren sehr lecker. Die bestellten Spaghetti waren es leider nicht. Zu viel Sauce und die Spaghetti nicht al dente, eher zu weich.
Schön war es dennoch. Das Stimmung reisst alles raus. So was haben wir noch nirgends gesehen und erlebt. Wir werden wieder dort hin gehen aber keine Spaghetti mehr bestellen.

Edgar
27.10.16

Heidi kommt

Heute musste ich früh aufstehen ... zu früh für meine Begriffe.
06:35 kommt der Flieger mit Heidi an Board. Der Flieger landet pünktlich nur bis Heidi aus dem Transfeer kommt dauert es noch über 1 Stunde. Da hätte ich lieber noch länger geschlafen.
Dinu und Mägi wissen ja nicht dass Heidi kommt. Als wir in Caacupe ankamen sind wir ins Haus geschlichen. Mägi arbeitete in der Küche und Dinu im Garten. Wir warteten etwas ... Heidi verkroch sich in eine Ecke so dass man sie nicht sofort sieht. Als Dinu dann zur Tür reinkommt und Heidi, sie ist seine Schweister, auf ihn zuging sah er so verdutzt aus als ob er ein Gespenst sehen würde. Heidi bleibt für 3 Wochen.

Mägi kam aus der Küche und freute sich genauso. Nach der Begrüssung fragte mich Mägi ob mich Dinu schon angerufen habe. Ich hätte im Haus einen Wasserschaden. Das Wasser sei schon abgestellt. Scheisse nicht schon wieder.
Ich rüber und aufgeschlossen und siehe da alles stand unter Wasser. Mindestens 2 cm hoch im ganzen Haus.

Grund war der neue Flexschlauch zum Spühlkasten im Gäste WC. Der hat nicht gehalten. Das Gewinde der Mutter war kürzer als beim alten Schlauch. Somit war der Wasserdruck zu gross und die Plastikschraube am Spühlkasten ist ausgerissen. Das Wasser lief wohl die halbe Nacht bis Dinu nach dem Aufstehen die nasse Terasse sah und dann den Haupthahn zudrehte.

Auch von Aussen kann man sehen wo das Wasser hinspritzte.
Jetzt musste ich das ganze Haus sauber kriegen. Also ein Wasserschieber genommen und vom Eingang über das Wohnzimmer ins Schlafzimmer zum Bad die ganzen Wassermassen geschoben. Im Bad hat es ja einen Abfluss im Boden. Zum Glück sonst wäre das Wasser noch höher gestanden.
Das Wetter zeigte sich von der besten Seite so dass alles etwas schneller trocknen konnte. 3 Stunden später war ich fertig und das Haus wieder trocken.

Edgar
26.10.16

Felgenwahl

Seit längerem überlegen wir, Thekla und ich, ob wir und wenn ja welche Felgen es denn sein soll beim Toyota Corolla Spacio. Das ist gar nicht so einfach. Die Auswahl unüberschaubar bei den vielen Händlern. Angeschaut haben wir schon viele aber so richtig gefallen hat uns noch keine.
Heute am 20.10.2016 auf dem Weg nach Asuncion kamen wir an einem grösseren Reifenhändler, Gomeria, vorbei.
Thekla meinte da hat es sicher was passendes. Also angehalten und umgeschaut. Tatsächlich fanden wir mehrere die in Frage kommen können. Der Mechaniker machte nicht lange und hat kurzerhand bei den 3 Felgentypen die in die Wahl kamen jeweils eine genommen und einen Reifen aufgezogen. Diese hat er dann ans Auto geschraubt so dass wir sehen konnten wie es aussieht.

Wir waren sehr beeindruckt von dem Service. So was haben wir noch nie erlebt.
Als wir uns einig waren wurde noch der Preis mit guten Reifen ausgehandelt und ein Datum festgelegt wo wir dann alles montieren lassen wollen.

Es kam dann etwas anders als erwartet. Am verabredeten Tag schüttete es so dermassen dass wir zu Hause blieben.
Wir sind dann am Tag darauf gefahren. Zum Glück denn die Strassen waren voller Sand und Erde.
Die Montage sollte maximal eine Stunde dauern. Es wurden dann 3 Stunden was hier normal ist.

Versprochen wird viel gehalten relativ wenig. Dennoch die Felgen wurden sauber montiert. Zusätzlich hat der Mechaniker noch die Bremsbeläge vorne ersetzt und vorne und hinten jeweils die Bremstrommel und Bremskolben rot angespritzt. So sieht das ganze nochmals besser aus. Das warten hat sich auf jedenfall gelohnt. Die Reifen wurden sauber auf die Felgen montiert, ausgewuchtet und zum Schluss noch die Spur auf einer prfofessionellen Anlage eingestellt.


Gekostet hat das ganze 3 Millionen Guarani für Felgen, Reifen, Bremsbeläge und Arbeit.

Heute ist es soweit ... ich fliege wieder zurück nach Paraguay.
Der Flug nach Madrid von Zürich geht pünktlich. Urs bringt mich rechtzeitig an den Airport so dass ich keinen Stress habe. Ich habe die Gabe dass ich eher zu spät bin und das ist nicht ideal beim Flieger.

In Madrid heisst es erst mal warten ... technische Probleme ... wie man den Passagieren mitteilt.
Später erfahre ich dass in Paraguay, Grossraum Asuncion, ein gewaltiges Gewitter tobt und wir deshalb mit über 3 Stunden Verspätung in Madrid starten. Der Flug verlief dann Planmässig.
Stefan hat irgendwie meine Nachrichten nicht rechtzeitig bekommen und durfte deshalb lange auf dem Flughafen Asuncion auf mich warten. Danke für die Geduld. So war die Heimfahrt quasi nur noch eine Formsache. Etwas kurvig und holprig da immer wieder Löcher in den Strassen waren und oder Bäume auf den Strassen lagen.

Kaum da wurde in den Geschäften schon auf Weihnacht umgestellt.

Anscheinen muss das auch hier in Paraguay so sein dass die Leute zum Konsum animiert werden.
Blöd ist nur dass hier an Weihnachten der Sommer mit bis zu 40 Grad tobt.

Dieses Jahr jähren sich die Musikfesttage bereits zum 10. mal.
Das Programm wird hervorragend. Ein Besuch lohnt sich immer.

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Dieses Auswanderer Tagebuch nach Paraguay (Südamerika) erzählt einzelne Episoden aus dem neuen Leben ab Oktober 2008 von Edgar Tibolla in einer anderen Welt.

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