Edgar
25.12.16

Weihnachtsbuffet

Heute gönnen wir uns was. Wir sind zum essen verabredet im Restaurant "Selva Negra" in San Bernadino.
Das Buffet dort ist ja normalerweise schon eine Wucht aber heute legte die Mannschaft dort noch eins drauf.
Die Auswahl war noch vielseitiger inkl. Truthan. Ich kann Euch nur soviel verraten dass die Waage danach explodiert ist. Sehr fein war es. Die Bilder sprechen für sich.

Schon wieder Asuncion auf dem Plan. Der Fernseher ist wieder repariert. Am 17. November haben wir den Samsung LCD Fernseher ins Samsung Repcenter nach Asu gebracht. Heute wollen wir den abholen.

Wie ihr sehn könnt kann man die Schritte verfolgen. Was diese Leute nicht schaffen ist mir ein Mail zu senden, wie versprochen bei der Rep-Annahme. Was mir auch nicht gesagt wurde ist dass ich dies online verfolgen kann. Zum Glück bin ich ja neugierig und habe nach der Firma gesucht die den Samsung Service macht. Da wurde ich fündig.
Der Preis für die Rep. ist sehr teuer. inkl. IVA (Mehrwertsteuer) knapp 650'000 Guarani. Der Router den es dabei auch noch verblasen hat kostete auch noch 350'000 Guarani. Mein PC der am Fernseher angeschlossen war musste auch wegen dem Blitz sein Leben aufgeben. Nochmals 2'500'000 Guarani. Zeitaufwand und Autokosten nicht gerechnet macht das zusammen 3,5 Mio Guarani oder mal kurz 640.- Dollar in den "Blitz" gesetzt.

Anschliessend gings noch zum Einkaufen. Was mich wundert ist dass jetzt schon die Weihnachtssachen mit 20-30% Rabatt verkauft werden. Es dauert doch noch fast 2 Wochen bis Weihnachten!

Edgar
08.11.16

Zirkuszelt in Asuncion

Heute ist bummeln in Asuncion angesagt. Einmal im Weihnachtsstress ohne Stress in Asuncion unterwegs sein. Normalerweise hetzt man in Asuncion von einem Ort zum anderen so dass man möglichst alles erledigen kann.
Heute ist nichts angesagt ausser dass wir uns Zeit nehmen. Na ja ein Termin haben wir uns dann doch aufgehalst. Dieser dauerte aber nicht lange und danach war Bummeln angesagt.

Weihnachtszauber in Paraguay ist ein wenig anders. Bunt und blinken soll der Schmuck. Christbäume gibt es nur aus Platik. Früchtekörbe gibt es zwar aber idealer ist eine Kühltruhe voll mit Lebensmitteln, Preis 650'000 Guarani, ein kleines Vermögen. Schliesslich ist bald Sommer mit bis zu 40 Grad.

Beim rumfahren habe ich ein spezielles Restaurant gesehen. Dies steuer ich jetzt an da wir Hunger haben. Direkt neben dem Einrichtungshaus FORTUNATA an der "Gral José de San Martín, Asunción" ist dieses einmalige Restaurant. Es heisst "Para Cuándo la Vida Brasserie". Dies bedeutet in etwa "für wen, das Leben"

Wir sind etwas früh denn die Küche für die Abendkarte gilt hier erst ab 20:00 Uhr. Nachgefragt ob es denn doch möglich sei, es ist ja schon halb Acht, meinte der Koch nach Rücksprache. Si claro.

Wir bestellte aus der grossen Karte eine Bruscetta Platte mit drei Variationen für 2 Personen.

Die waren sehr lecker. Die bestellten Spaghetti waren es leider nicht. Zu viel Sauce und die Spaghetti nicht al dente, eher zu weich.
Schön war es dennoch. Das Stimmung reisst alles raus. So was haben wir noch nirgends gesehen und erlebt. Wir werden wieder dort hin gehen aber keine Spaghetti mehr bestellen.

Edgar
27.10.16

Heidi kommt

Heute musste ich früh aufstehen ... zu früh für meine Begriffe.
06:35 kommt der Flieger mit Heidi an Board. Der Flieger landet pünktlich nur bis Heidi aus dem Transfeer kommt dauert es noch über 1 Stunde. Da hätte ich lieber noch länger geschlafen.
Dinu und Mägi wissen ja nicht dass Heidi kommt. Als wir in Caacupe ankamen sind wir ins Haus geschlichen. Mägi arbeitete in der Küche und Dinu im Garten. Wir warteten etwas ... Heidi verkroch sich in eine Ecke so dass man sie nicht sofort sieht. Als Dinu dann zur Tür reinkommt und Heidi, sie ist seine Schweister, auf ihn zuging sah er so verdutzt aus als ob er ein Gespenst sehen würde. Heidi bleibt für 3 Wochen.

Mägi kam aus der Küche und freute sich genauso. Nach der Begrüssung fragte mich Mägi ob mich Dinu schon angerufen habe. Ich hätte im Haus einen Wasserschaden. Das Wasser sei schon abgestellt. Scheisse nicht schon wieder.
Ich rüber und aufgeschlossen und siehe da alles stand unter Wasser. Mindestens 2 cm hoch im ganzen Haus.

Grund war der neue Flexschlauch zum Spühlkasten im Gäste WC. Der hat nicht gehalten. Das Gewinde der Mutter war kürzer als beim alten Schlauch. Somit war der Wasserdruck zu gross und die Plastikschraube am Spühlkasten ist ausgerissen. Das Wasser lief wohl die halbe Nacht bis Dinu nach dem Aufstehen die nasse Terasse sah und dann den Haupthahn zudrehte.

Auch von Aussen kann man sehen wo das Wasser hinspritzte.
Jetzt musste ich das ganze Haus sauber kriegen. Also ein Wasserschieber genommen und vom Eingang über das Wohnzimmer ins Schlafzimmer zum Bad die ganzen Wassermassen geschoben. Im Bad hat es ja einen Abfluss im Boden. Zum Glück sonst wäre das Wasser noch höher gestanden.
Das Wetter zeigte sich von der besten Seite so dass alles etwas schneller trocknen konnte. 3 Stunden später war ich fertig und das Haus wieder trocken.

Edgar
26.10.16

Felgenwahl

Seit längerem überlegen wir, Thekla und ich, ob wir und wenn ja welche Felgen es denn sein soll beim Toyota Corolla Spacio. Das ist gar nicht so einfach. Die Auswahl unüberschaubar bei den vielen Händlern. Angeschaut haben wir schon viele aber so richtig gefallen hat uns noch keine.
Heute am 20.10.2016 auf dem Weg nach Asuncion kamen wir an einem grösseren Reifenhändler, Gomeria, vorbei.
Thekla meinte da hat es sicher was passendes. Also angehalten und umgeschaut. Tatsächlich fanden wir mehrere die in Frage kommen können. Der Mechaniker machte nicht lange und hat kurzerhand bei den 3 Felgentypen die in die Wahl kamen jeweils eine genommen und einen Reifen aufgezogen. Diese hat er dann ans Auto geschraubt so dass wir sehen konnten wie es aussieht.

Wir waren sehr beeindruckt von dem Service. So was haben wir noch nie erlebt.
Als wir uns einig waren wurde noch der Preis mit guten Reifen ausgehandelt und ein Datum festgelegt wo wir dann alles montieren lassen wollen.

Es kam dann etwas anders als erwartet. Am verabredeten Tag schüttete es so dermassen dass wir zu Hause blieben.
Wir sind dann am Tag darauf gefahren. Zum Glück denn die Strassen waren voller Sand und Erde.
Die Montage sollte maximal eine Stunde dauern. Es wurden dann 3 Stunden was hier normal ist.

Versprochen wird viel gehalten relativ wenig. Dennoch die Felgen wurden sauber montiert. Zusätzlich hat der Mechaniker noch die Bremsbeläge vorne ersetzt und vorne und hinten jeweils die Bremstrommel und Bremskolben rot angespritzt. So sieht das ganze nochmals besser aus. Das warten hat sich auf jedenfall gelohnt. Die Reifen wurden sauber auf die Felgen montiert, ausgewuchtet und zum Schluss noch die Spur auf einer prfofessionellen Anlage eingestellt.


Gekostet hat das ganze 3 Millionen Guarani für Felgen, Reifen, Bremsbeläge und Arbeit.

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Dieses Auswanderer Tagebuch nach Paraguay (Südamerika) erzählt einzelne Episoden aus dem neuen Leben ab Oktober 2008 von Edgar Tibolla in einer anderen Welt.

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