Edgar
06.11.08

Möbel

Bei einem unserer Kurzausflüge entdeckten wir dieses Bett mit Beistelltischchen und Schminkkommode.


Ich versuchte das Bett zu heben, keine Möglichkeit dieses Ding auch nur einen Milimeter zu bewegen. Das Teil ist so schwer. Ich möchte wissen wie die das liefern? 10 Mann reichen sicher nicht aus.

Fred Feuerstein lässt grüssen!

Heute Nacht hat es recht stark geregnet. Bei solch einem Wetter ist es normal in Piribebuy dass es auch blitzt und donnert. Mitten in der Nacht hat es einen grellen Blitz direkt vor unserem Schlafzimmerfenster gegeben und extrem kurz darauf einen heftigen Knall. Unsere Hunde waren völlig aus dem Häuschen und auch wir waren hellwach.
Am anderen Morgen war klar wo der Blitz eingeschlagen hatte. Die 22m hohe Internetantenne war das Opfer. Wer jetzt glaubt dass es in PY lange dauert bis das repariert ist der irrt. Nach 2 Tagen lief das Internet wieder und ich kann diesen Eintrag schreiben.

Nachtrag vom 10.11.2008
Als ich vor der Ranch spazieren ging sah ich in der Wiese nachfolgendes Teil das vom Blitz verkohlt wurde. Leider ist die Entsorgung, von den paraguaischen Arbeitern, auf diese Art nicht gerade schön.

Edgar
04.11.08

Heuschrecken

Gestern bei einer kleinen Excursion haben wir eine sehr farbige Heuschrecke in der Wiese gesehen. So wie mir erklärt wurde kommen diese sehr oft bei Bananenplantagen vor.

Edgar
31.10.08

Einkaufen

Heute beim Einkaufen im Supermercado in Caacupe standen nebst den Lebensmitteln auch die ersten Weihnachtssachen in den Gängen. Ab 15'000 Guarani (sFr. 3.50) kann man einen künstlichen Tannenbaum erstehen. Die Qualität der Bäume sind nicht gerade hoch. Sie müssen aber auch keinen Schnee tragen.

Samstags haben wir von Christine erfahren dass am Sonntag in Caacupe eine Sortijas (Sorticha) stattfindet. Sortijas ist eine Reitveranstaltung in der kleine Reitergruppen um die Wette reiten. Der Wettkamp beteht darin dass die einzelnen Gruppen möglichst viele Achten möglichst eng reiten.

Sandra und ich entschlossen uns dies nicht entgehen zu lassen. Sonntag Nachmittags um drei gings dann los. Der Eintritt kostete 10'000 Guarani. Die Stimmung dort war sehr locker und für uns als Neulinge eine andere Art ein Fest abzuhalten als in der Schweiz üblich. Rund um die Reiterwiese standen die Teilnehmer, die Zuschauer und, für schweizer Veranstaltungen undenkbar, die Pickups (Autos).


Für mich als Autofan ist das eine Wucht. Endlich ist das Auto kein Feind mehr. Inmitten der Pferde und Zuschauer fährt hin und wieder ein Auto auf den Platz. Dies funktioniert einwandfrei weil so wie ich das beobachtet habe jeder den nötigen Respekt hat und keiner beharrt auf irgendein Vortrittsrecht.

Die Reiter und Reiterinnen der Sortijas sind in Ihren Gruppenfarben gekleidet. Die Pferde und das Zaumzeug sind auf Hochglanz getrimmt. Hier gilt sehen und gesehen werden. Stolz ist der Gang der Pferde und stolz sind die Reiter. Gehört habe ich dass an diesen Reitveranstaltungen nur Männer teilnehmen. An dieser Sortijas gab es aber genausoviele Frauen die teilgenommen haben.

Auf der Bühne spielte ein Band und drei Kommentatoren und eine Frau begleitete die Band mit Ihrer Stimme. Während die Band live spielte kommentierten die drei die Reiter die ihre Achten ritten. Für uns unvorstellbar dass die Band ohne Pause bei dieser Hitze den ganzen Nachmittag spielt. Wir verschmachten schon beim Zuschauen.

Zur Abkühlung gabs Bier oder Mineral und für den Gaumen Grillspezialitäten. Die Reiter nutzten dieses Angebot gerne nach einem scharfen Ritt.

Für uns war diese Sortijas ein Erelbnis das wir noch oft geniessen werden.

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Dieses Auswanderer Tagebuch nach Paraguay (Südamerika) erzählt einzelne Episoden aus dem neuen Leben ab Oktober 2008 von Edgar Tibolla in einer anderen Welt.

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